In diesen Blogeinträgen erzählt Retamurante von den Auftritten, mit welchen wir die Menschen im Laufe der Zeit erfreut haben.
Hinterkopf
Auch wenn ich im März die ersten Textzeilen niedergeschrieben habe, ist das Lied dann erst ganz kurzfristig fertig geworden, gerade rechtzeitig für die Offene Runde am Schrammel-Montag, 2. Juni 2025.
Zuvor haben die Neuen Wiener Concert Schrammeln unter anderem aus den kleinen Klavierstücken op.19 von Arnold Schönberg die Nr 2 und 3 zu Gehör gebracht. Exquisit.
Peter Havlicek hat mir dann noch Raum und Zeit gegeben, die Aufführung der Schrammelmesse in D-Dur Host scho gheat beim Schrammelklangfestival 2025 in Litschau ankündigen zu dürfen.
XAIPE, Stefan Vetter
2025-06-09.
Der Sechsundzwanzigste März Zweitausendundfünfundzwanzig
Peter Havlicek hat dem Lied Fü gredt hod a ned den letzten Schliff gegeben, mit dem ich Walther Soyka (1965-2025) am Schrammelmontag im April 2025 im Bockkeller gedacht habe. Danke für die lieben Worte und Wahrnehmungen zu meinem Lied.
Ich habe den Abend mit gewohnt viel guter Musik genossen.
Auf ein Wiederhören!
XAIPE, Stefan Vetter
2025-05-14.
2025-04-13.
Auch im März im Bockkeller
Am 3. März 2025 zieht es mich wieder in den Bockkeller. Ich darf mein neues Lied Edelhof vortragen, welches auf dem Weg zur Physiotherapie entstanden ist.
XAIPE, Stefan Vetter
2025-04-05.
Das Jahr 2025 beginnt im Bockkeller
Mit dem neuen Jahr 2025 hat Retamurante am Ende der Weihnachtszeit sBlattsal aus der Schrammelmesse vorgetragen, Gerhild Schwarzendorfer an der Querflöte. Peter Havlicek bittet uns auf die Bühne im Bockkeller, das Lied beginnt bei Sekunde 42. Richtig sollte es in der zweiten Strophe heißen „… ea hod si gnennt an Weinstock …“ — ach, diese Fehler.
XAIPE, Stefan Vetter
2025-01-18.
Weihnachten 2024
Mit drei Proben und der Unterstützung der Eltern haben die Kinder in der Weihnachtsandacht das Krippenspiel in der Pfarrkirche Döbling St. Paul aufgeführt.
Felix Krieg (Orgel), Gerhild Schwarzendorfer (Querflöte) und ich (Gesang, Gitarre) haben die beiden Lieder Friedenskini und sBlattsal ↓ an passender Stelle eingefügt.
XAIPE, Stefan Vetter
2024-12-31.
Abschied — ein letztes Mal im Cafe Prückel
In memoriam Roland Sulzer sind Peter Havlicek, Katharina Stickler, das Duo Stippich und Stippich, Katharina Hohenberger ein letztes Mal auf der Bühne im Cafe Prückel gesessen und gestanden. 20 Jahre lang hat es hier jeden ersten Donnerstag im Monat Wiener Musik vom Feinsten zu hören gegeben.
In der Offenen Runde hernach haben Susanne Wallner am Akkordeon und ich mit dem Friedenskini ↓ aus der Schrammelmesse Host scho gheat dem Publikum erste vorweihnachtliche Grüße überbracht.
Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu
Während Agnes Palmisano im Konzerthaus ihr Geburtstagskonzert genießt, lausche ich den Neuen Wiener Concert Schrammeln bei ihrem letzten Konzert in diesem Jahr im Bockkeller am 2. Dezember 2024.
In der Offenen Runde danach haben Retamurante mit Susanne Wallner am Akkordeon, Gerhild Schwarzendorfer an der Querflöte und mir (Gesang, Gitarre) dem p. t. anwesenden Publikum aus der Schrammelmesse das erste Lied Friedenskini zu Gehör gebracht. Mehr zur Schrammelmesse Host scho gheat in D-Dur zu einem späteren Zeitpunkt.
Hier kann man dieses Lied auch zweistimmig genießen.
XAIPE, Stefan Vetter
2024-12-07.
Drei weitere Auftritte
Im Bockkeller habe ich an den letzten beiden Schrammel-Montagen im November Wos kana woit und im Oktober Klana Bua gesungen.
Mit Wos kana woit habe ich dann im 7. November 2024 nach den Neuen Halbwelten die Gäste im Cafe Prückel erfreuen dürfen und — Marie-Theres Stickler hat mich begleitet.
Das Konzert der neuen Wiener Konzert Schrammeln am 7. Oktober 2024 im Bockkeller ist vom ORF aufgezeichnet worden. Es geht um die Dokumentation der Entstehung der Wiener Musik. Von dieser soll anlässlich des Strauss-Jahres 2025 beim Neujahrskonzert berichtet werden. Neben vielen anderen hat Rainer ULLREICH über die „Wiener Tanzgeiger im frühen 19. Jahrhundert“ geschrieben (2022, Musicologica Austriaca 21).
20 Jahre Neue Wiener Concert Schrammeln
An diesem 2. September 2024 gibt es einen runden Geburtstag zu feiern: Daniela Fuchs eröffnet den Abend mit einer Fülle an Erinnerungen an 20 Jahre Neue Wiener Concert Schrammeln, ein Format, welches Peter Havlicek ins Leben gerufen hat. Sogar Besuch aus der Schweiz ist gekommen.
Wie an solchen Abenden üblich und gewünscht, habe ich mich hernach für die Offene Runde angemeldet und mein Lied Simbatí vorgetragen. Das Publikum hat geschmunzelt und gelacht, der Text ist verstanden worden.
Simbatí, aufgenommen im Bockkeller am 2. SEP 2024, mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. B. Burian-Langegger.
Wer das Lied auch gerne mehrstimmig genießen möchte, den verweise ich auf diese Aufnahme.
Was entsteht zuerst, Text oder Musik, bin ich an diesem Abend gefragt worden. Das beantworte ich in einem anderen Blog.
XAIPE, Stefan Vetter.
Ein Begräbnis
Ein Freund hat seine Frau im August 2024 zu Grabe getragen, seine vier Kinder haben ihn begleitet.
Einer inneren Eingebung folgend hab ich meine Gitarre mitgenommen. Während die zahlreichen Trauergäste hernach beim Heurigen sich vieles zu erzählen hatten, habe ich im Hintergrund gesungen und gespielt.
A Toda am Bankal, Bei uns in Wien, Dem Heagod sei Ua, Hier und Jetzt, Klana Bua, Rettet den Wein!, Simbatí, Wos kana woit, Zuneigung und Zur Erinnerung habe ich erklingen lassen.
Auch zwei klassische Wiener Lieder, Herrgott aus Sta‘ und Heut kommen dEngeln auf Urlaub nach Wean, habe ich interpretiert.
Zum ersten Mal habe ich s’Blattsal, die Godsgob (Offertorium) aus der Schrammelmesse in D-Dur, öffentlich vorgetragen.
Viele haben es angenehm empfunden, Musik an diesem traurigen Tag zu hören.
XAIPE, Stefan Vetter.
Maschu Maschu — zum Dritten
Den Abend haben Elias Meiri und seine Tochter Yasmin sehr rhythmisch eröffnet.
Zu späterer Stunde habe ich an diesem 19. August 2024 Gelegenheit erhalten, Dsidronenrotes Leben, Dem Heagod sei Ua und Schreib mir ein Liebesbrieferl zu singen. Trotz einer deutlichen Geräuschkulisse haben einige Ohrenpaare sehr interessiert und angestrengt zugehört. Man hat meine Texte trotzdem verstanden.
Danke für den Applaus und die kurzen Gespräche hernach.
XAIPE, Stefan Vetter.
Maschu Maschu — ein zweiter Versuch
Sogleich nach dem Schrammelworkshop am 15. Juli 2024 habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, die Lieder Wos kana woit und Hier und Jetzt vorzusingen. Das Publikum in den hinteren Reihen hat das Zuhören und Vortragen wenig unterstützt, eine neue Herausforderung für mich. Danke für den Applaus.
Ein weiteres Mal ist schon geplant.
XAIPE, Stefan Vetter.
Abschlusskonzert beim Schrammelworkshop 2024
Der Schrammelworkshop in Litschau hat sich zum 17. Mal gejährt. Beim Abschlusskonzert habe ich das Lied Wos kana woit, einer meiner jüngsten Kompositionen, vorgetragen. Das Publikum hat es mit Schmunzeln und Applaus quittiert.
Ein Bericht über den Schrammelworkshop folgt noch, denn: Es gibt noch eine Überraschung!
Die Einladung für den Workshop im Jahre 2025 ist schon ausgesprochen worden. Ich komme gerne wieder.
XAIPE, Stefan Vetter.
Erstmalig im Maschu Maschu
Am 27. Mai 2024 hat es mich in den siebenten Wiener Gemeindebezirk verschlagen, ins Maschu Maschu. Eingerahmt und umgeben von bewundernswerten Musikern und Sängerinnen und einem hingebungsvollen Publikum habe ich einige meiner Kompositionen vortragen. Danke für den Applaus.
Ich komme gerne wieder.
XAIPE, Stefan Vetter.
Wieder im Liebhartstal
Am 1. April 2024 hat es mich wieder in den Bockkeller gezogen. Bei meinem Gastauftritt durfte ich Dsidronenrotes Lebm und Rettet den Wein! vortragen.
Danke für den Applaus.
XAIPE, Stefan Vetter.
Der Orgel Klang zum Wiener G’sang
Einen neuen Weg hat Retamurante mit dem Konzert am Montag, 26. Juni 2023, in der Kirche St. Paul in Wien-Döbling beschritten: Die Lieder mit der Orgel zu begleiten.

Die Hradetzky-Orgel in der Pfarrkirche Döbling St. Paul, Wien. (C) Jakob Wild, 2023.
Nach einer intensiven dreimonatigen Probenzeit haben Maria-Christina PREIS (Gesang) und ich zusammen mit Kinga MAJOROSSY (Gesang & Orgel), Sonja KIESER (Registrierung), Johannes ENGEL (Darbuka) und Gerhild SCHWARZENDORFER (Querflöte) zwölf meiner Kompositionen gesungen und gespielt. Mit Ausnahme der Organistin sind wir alle Amateure.
Fast schon klassischerweise hat „Der Probian“ den Anfang gemacht, denn, „bevor’s an’s Steab’m geht“ gilt es, noch etwas auszuprobieren – nämlich dieses Konzert. „Schreib mir ein Liebesbrieferl“ und „A Hümmü voi“ durften selbstredend nicht fehlen.
Zum ersten Mal öffentlich vorgetragen haben wir vor 80 Leuten „Selbstzufriedenheit“, „Zur Erinnerung“, „Saljomai“ und „Im Hümmü wiad a Woid sein“.
Das Programm
Der Probian
Bei uns in Wien
Pass ma auf
Schreib mir ein Liebesbrieferl
Dem Heagod sei Ua
Rettet den Wein!
Selbstzufriedenheit
A Hümmü voi
A Toda am Bankal
Zur Erinnerung
Saljomai
Im Hümmü wiad a Woid sein
Hörproben
Ergänzend zum Nachlesen gibt es einige Ausschnitte zum Nachhören.
Geschichte und Geschichten
Wie in der Festschrift aus dem Jahr 1979 anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Pfarre Döbling St. Paul nachgelesen werden kann (C), ist die Orgel 1978 von Orgelbaumeister Gerhard Hradetzky gebaut worden. Den Festgottesdienst der Orgelfestwoche vor 45 Jahren hat Weihbischof Krätzl, heuer im Mai verstorben, zelebriert. Helmut Krätzl ist 1954 von Kardinal Theodor Innitzer zum Priester geweiht worden, der Platz vor der Kirche ist nach ihm benannt.
Bei diesem Festgottesdienst ist auch Anton Heiller selbst dabei gewesen, als seine Partita „Vater unser im Himmelreich“ gespielt wurde. Einer seiner Schüler hat das Abschlusskonzert der Festwoche gespielt: Peter Planyavsky.
„A Hümmü voi“ ist so wie die Barmherzigkeit Gottes eine besondere Maßeinheit. By the way, das Eigenschaftswort barmherzig ist das erste Eigenschaftswort, welches Gott im Alten Testament über sich selbst sagt (Ex 34,6). Das hebräische Wort dazu ist rachum. Das Hauptwort dazu rächäm bedeutet Gebärmutter, das Tunwort racham heißt mitleidig sein, lieben (D). Es darf selbst weitergedacht werden.
Dankesworte und Verbundenheit
Claudias, Raphaelas, Lydias, Benedikts, Laurenz‘ und Lisas helfende Hände haben den Abend abgerundet mit Buffet, Einsammeln, Vorbereiten und Wegräumen.
Wir danken Raphael Preis für die Technik.
Das Blumen Atelier in der Döblinger Hauptstraße 62 hat uns mit großzügigen Blumengrüßen überrascht.
Danke an Pfarrer Andrea Graziani und die Pfarre Döbling St. Paul für ihre Unterstützung und den Mut, ein solches Konzert zu wagen.
Was hat das Publikum gesagt?
Ein so schönes und auch lehrreiches, sowie auch erquickendes Konzert! Vielen herzlichen Dank!
Leider habe ich nicht alle Texte verstanden. Gibt es Texte zum Mitlesen?
Wenn alle zusammen singen und spielen, ist es sehr schön.
Schön gespielt und gesungen … meinen größten Respekt an den Komponisten.
Unglaublich vielseitig und aufwendig.
Die Kirchenbänke sind gewöhnungsbedürftig.
Gut zusammengestelltes Programm.
Dieses Mal kann ich leider nicht kommen. Beim nächsten Mal bin ich sicher wieder mit dabei.
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Welche Anregungen haben Sie für neue Lieder? Eine kurze Geschichte, ein lustiger Satz oder Ähnliches?
Welche Lieder wollen Sie beim nächsten Kirchenkonzert wieder hören?
⇒ Bitte ganz hinunterscrollen.
Wir haben uns gerne in den Applausregen des Publikums gestellt.
XAIPE, Stefan Vetter.
Credits
(A) Photos in diesem Beitrag sowie Titelbild Jakob Wild © 2023
(B) Aufnahmen Stefan Vetter © 2023. Die Qualität der Aufnahmen ist meinen technischen Möglichkeiten geschuldet.
(C) Hans Klinger (Hg.), 150 Jahre Pfarrkirche Döbling St. Paul, Wien 1979, S. 87-92.
(D) Marco Ritter, BARMHERZIGKEIT Gottes, 2.-Auflage (pdf), abgerufen www.marcoritter.de am 14. NOV 2019.
Zum Neunziger Musik

Blumenmeer (C) 2023 Stefan Vetter
An ihrem 90. Geburtstag durften Anna Sotriffer und Retamurante am 4. März 2023 auf einer Familienfeier die Jubilarin musikalisch überraschen.
Anna hat George Gershwin mit seinen beiden Songs The Man I Love und It’s wonderful auf dem Keyboard in Erinnerung gerufen.
Retamurante, Maria-Christina Preis und Stefan Vetter, hat Pass ma auf gesungen und vor dem Anstoßen daran erinnert, den Wein zu retten.
Welch ein Abend!
Solo im Salon Louise
„Meine Lieben!
Hat heute jemand spontan Zeit, den künstlerischen Part des heutigen Salons zu übernehmen? Chris Peterka ist leider erkrankt.“
Diesen Eintrag Margit Schweds gelesen habend erinnere ich mich des guten Telephonates mit ihr und rufe schlicht an — kein langes Schreiben, kein „wäre“, kein „könnte“ — und sofort ist alles klar: Ich darf den künstlerischen Part für den 25. Februar 2023 übernehmen.
Retamurante muß zwar aufgrund der Kurzfristigkeit solo singen, das aber ist machbar.
Schreib mir ein Liebesbrieferl – dieses Programm ist den Gästen des Salon Louise in einer Ankündigung schnell erklärt, denn es hat sich bereits in mehreren Konzerten bewährt. „A irre G’schicht“ hab ich eingeschoben.
Zu später Stunde, dem Thema entsprechend, haben Regina Zeppelzauer und Andreas Zeppelzauer aus ihrem Buch Die Wilderer vorgelesen und spannende Geschichten über die Wilderei in Österreich zu erzählen gewusst. Ein sehr interessantes Kapitel österreichischer Jagdgeschichte. Das Publikum ist ganz Ohr gewesen und hat viel gefragt. In berührender Weise hat Franz Kienesberger mit seinem Dialekt diesen Abend bereichert.
Die Gastgeberin des Abends hat selbstredend für das leibliche Wohl gesorgt und natürlich mich bei der Inspektion des gefüllten Kühlschrankes erwischt.
Trotz ehrlich geäußerter Bedenken zu meinen Liedern habe ich mich wirklich ernst genommen gefühlt. Das entgegengebrachte Vertrauen hat gut getan.
Die Hagebutte, Salon Louise, 2023-02-25
Bei uns in Wien, Salon Louise, 2023-02-25
Credits
Margit Schwed danke ich für die Überlassung der beiden Videos.
Ein Korb voller Liebesbrieferl
„XAIPE, Herr Schubert!
Retamurante singt von der Hagebutte, dem Probian, vom Todn am Bankal und davon, wann a Hümmü voi ist. Mit diesen und anderen neuen Liedern möchten wir in Ihren Räumlichkeiten Ihre Gäste erfreuen. Wäre eine solche musikalische Bereicherung für Sie eine Gelegenheit?“
„Klingt hoch interessant – und – wäre sicher eine Bereicherung unseres VA-Angebots in der ART LOUNGE.“
Im Nachgang dieser beiden Emails sind alle Absprachen und Vorbereitungen gut und schnell gelungen.
Also haben am 23. Februar 2023 in der voll besuchten Art Lounge des Cafe Korb einen Korb voller Liebesbrieferl verteilt.
Eingeflochten in die Erzählungen des Abends habe die Geschichte meines ersten Versuches, eine Gitarre zu stimmen, welcher mit Hilfe von weiland Erich Pürcher erfolgreich gewesen und mir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Ja, so hat es sich zugetragen.
Die Uraufführung des Abends: Erstmals zweistimmig Pass ma auf — Maria-Christina Preis und Stefan Vetter.
Nur bei der Liebe und Äquator in Wien haben Eva-Maria Munduch-Bader und ich gesungen. Neben diesen beiden Liedern hat sie auch die Geschichten für Nie mehr ans Meer ohne dich und Heit nimma getextet.
Trotz der kalten Jahreszeit haben wir zu dritt mit den Sommakladln und der Textzeile „ab Weihnachten vergeht der Winter schneller“ schon den Sommer herbeigesungen.
Franz Schubert hat in Laufe der Jahre ein reichhaltiges Kunstmenü zusammengestellt und Retamurante darf mit diesem Abend ein Teil dieses musikalischen Mosaiks sein.
Es gibt noch viel zu tun, „bevor’s ans Steabm geht“ singt Der Probian — und so wird Retamurante weitere Konzerte geben.
Credits
Franz Schubert, Charlie Bader, Alena Ederova.
Mitten im Winter im Tunnel
Mit dem Probian haben Maria-Christina Preis und Stefan Vetter auch diesmal wieder den Anfang gemacht — denn es gibt noch viel zu tun, „bevor’s ans Steabm geht“.
Mit dem Lied Bei uns in Wien haben wir dann beim Concert am 19. Jänner 2023 die Reise um Welt begonnen. A Toda am Bankal hat uns dann auch schon von Equador erzählt und Maria-Christina hat mit dem Cuando-Gracias-Medley auf Spanisch fortgesetzt.
Zurück in Wien hat unser Gast Eva-Maria Munduch-Bader vom Äquator gesungen, welchen sie in Wien entdeckt hat. Nach den beiden Gedichten Stö da vua und Was i ma vuastö die Uraufführung des Abends: Nur bei der Liebe, gesungen von Eva-Maria und Stefan.
Rettet den Wein! ist dann die ultimative Aufforderung gewesen, in der Pause selbiges zu tun.
Die Pause hat Stefan mit der Hagebutte beendet. Dem Auditorium gefiel die Steigerung der Liebeserklärungen, ausgehend von „lass mich der Pollen sein, der dich zum Nießen bringt“ — angefeuert von Maria-Christina.
Mit Heit nimma, Nie mehr ans Meer ohne dich, A Hümmü voi, Schreib mir ein Liebesbrieferl, Mein letztes Rendez-vous folgte ein Reigen an Liebesbrieferln.
Trotz der kalten Jahreszeit hat Retamurante mit den Sommakladln schon den Sommer herbeigesungen.
Mit den beiden Zugaben Der Probian und Rettet den Wein! haben wir dann wirklich Schluß gemacht.
Rupert Ster hat uns mit der Technik wunderbar unterstützt.
Einmal mehr haben uns Hans Litsauer und seine Tochter Barbara Litsauer in schlichter Manier einen wunderbaren Rahmen zur Verfügung gestellt.
Schreib mir ein Liebesbrieferl — es ist ein gelungener feiner Abend gewesen. Retamurante dankt für Euer Kommen.
Retamurante in Oberösterreich
Einer privaten Einladung folgend haben Maria-Christina und Stefan sich am 14. Jänner 2023 auf den Weg nach Oberösterreich gemacht und so den Konzertreigen im neuen Jahr eröffnet.
Beim Eintreffen haben wir noch mitgeholfen, die Bühne auf den passenden Platz zu stellen, die Tische und Sitzgelegenheiten zu arrangieren.
Nach einem Abendessen auf Einladung des Gastgebers haben wir dann ganz selbstverständlich zu singen begonnen.
Der Probian und Bei uns in Wien haben den Anfang gemacht. Weiters haben wir die kleine Gästeschar mit A Toda am Bankal, Äquator in Wien, Cuando-Gracias-Medley, Stö da vua, So nett 18, Selbszufriedenheit und Rettet den Wein unterhalten.
Und ohne Pause haben wir weitergesungen: Die Hagebutte, Heit nimma, Nie mehr ans Meer ohne dich, A Hümmü voi, Schreib mir ein Liebesbrieferl, Mein letztes Rendez-vous. Mit den Sommakladln haben wir das Konzert beendet.
Zugaben haben Gastgeber und Publikum erbeten: Äquator, Cuando-Gracias-Medley, Der Probian.
Dann war wirklich Schluß.
Es ist ein gelungener feiner Abend gewesen.
Retamurante dankt für Euer Kommen.
„100 Jahre Friseur am Saarplatz“
Beim Friseur am Saarplatz ein Fest an zwei Tagen, 10. und 11. Dezember 2022. Pralinen vom Feinsten. Buffet, bei welchem die ganze Familie mitgeholfen hat. Süßigkeiten aus Bosnien — eine Tischlänge voll. Punsch und andere weihnachtliche Getränke in allen Variationen. Während der Dichterlesung hören alle aufmerksam die fünfte Wiener Elegie von Ferdinand von Saar.
Und mittendrin hat Retamurante am zweiten Tag den Wein gerettet und Liebesbrieferl geschrieben. Wir haben die beiden Jubilarinnen und ihre Gäste mit Nie mehr ans Meer ohne dich, einem Cuando-Gracias-Medley, Sommakladln, und Der Probian erfreut. Mit den beiden Liedern Die Hagebutte und Bei uns in Wien haben Maria-Christina Preis und Stefan Vetter die Darbietung beendet.
Dieses Geburtstagsständchen war „auch mit dabei“. Welch ein feines Fest im Grätzl!
Retamurante in gänzlich anderer Zusammensetzung
Mit der Großzügigkeit Walther Soykas und der Unbekümmertheit Eva-Maria Munduch-Baders haben wir drei den Äquator in Wien am 5. Dezember 2022 im Liebhartstaler Bockkeller zu Gehör gebracht. In der Pause davor haben wir uns zusammengehört und Feinheiten austariert.
„Euren Beitrag fand ich sehr gut gelungen und charmant gebracht!!“ Man habe uns sehr gut gehört und verstanden, war eine andere Bemerkung aus dem Publikum.
Ich hab diesen Auftritt wirklich sehr genossen.
Peter Havlicek und die Neuen Wiener Concert Schrammeln haben des Abends ersten Teil in gewohnt souveräner Manier geschmückt. Nach der Pause hat er wieder ein Mal mehr das Programm für seine Gäste aus dem Ärmel geschüttelt. Fein ist’s gewesen.
Retamurante zu Gast bei den Wiener Halbwelten
Im Cafe Prückel haben am 1. Dezember 2022 wieder die Wiener Halbwelten (4) mit Katharina Hohenberger und Johannes Münzer konzertiert. Walter Vavra ist mit seiner Gitarre dabei gewesen und hat das Trio komplettiert. Erzählt hat er auch von den Hintergründen so mancher Lieder und aus den Biographien der Komponisten kleine Mosaiksteine erwähnt. Das gefällt einem Erinnerungsgestalter.
Im zweiten Teil des Abends hat Retamurante für drei Lieder die Bühne bekommen. Wir haben A Toda am Bankal und Schreib mir ein Liebesbrieferl gesungen. Es war ein bisserl viel Tod dabei, wegen der Textzeilen „Da Tod is a Wunda“ und „Da Tod is a Lausbua“, aber Maria-Christina und Stefan haben alles zu einem guten Ende gebracht: Rettet den Wein!
Retamurante zu Gast bei einer Familienfeier
An ihrem 98. Geburtstag durfte Retamurante am 26. November 2022 auf einer Familienfeier die Jubilarin mit drei Liedern überraschen: Wir haben mit dem Cuando-Gracias-Medley begonnen, vor dem Anstoßen haben wir Rettet den Wein! gesungen und mit dem Lied Der Probian den Ausklang gefunden. Welch ein Abend!
Retamurante zu Gast bei Schopenhauer
Nach einem freundlichen Telephonat mit Fred Goed ist der Termin für den 4. November 2022 im Cafe Schopenhauer ausgemacht gewesen. Dem Zitat Schopenhauers (5) ist Retamurante gerecht geworden: Maria-Christina Preis und Stefan Vetter haben etwas zu sagen — und zu singen gehabt. Erfreut haben wir die Menschen mit Variationen des Liebesbrieferls. Nie mehr ans Meer ohne dich, A Hümmü voi, Die Hagebutte haben wir gesungen. „Rettet den Wein!“ konnten wir erst in der Probe danach vollständig zweistimmig singen. Pass ma auf (dei Headsal auf) habe ich auch in das Programm aufgenommen. Wir danken allen, welche angereist sind und uns zugehört haben.
Wiener Halbwelten
Am 6. Oktober 2022 hat Stefan in gänzlich anderer Begleitung die Wiener Halbwelten (4) musikalisch erkundet. Martina Fürholz habe ich mit der Gitarre zu „Wann i nimma singen kann“ begleiten dürfen. Den Äquator in Wien haben Eva-Maria Munduch-Bader und ich erstmals zweistimmig vorgetragen. Mit Rettet den Wein! habe ich den Gastauftritt abrunden dürfen.
Wieder im Bockkeller
Ermuntert durch Helmut Stippich und Martina Fürholz (4) und eine Bekannte habe ich mich am 5. September 2022 wieder auf den Weg in den Liebhartstaler Bockkeller gemacht. Nach dem musikalischen Genuss der Neuen Wiener Concert Schrammeln hat Peter Havlicek wieder ein kleines Programm für seine Gäste aus dem Hut gezaubert.
Susanna Wallner
Dorothea Prinz
Wird scho Wean! — Claudia Bauer und Karin Diaz haben
_Pflückt ein Mädl Ribisl (Karl Farkas)
_Wann di Sunn scheint (Roland Neuwirth)
gespielt und gesungen.
Martina Fürholz
Ich habe
_Rettet den Wein!
_Pass ma auf dei Headsal auf
zu Gehör bringen dürfen.
Retamurante bei Frau Mayer
Zu früher Abendstunde haben Maria-Christina und Stefan am 13. Juli 2022 bei Frau Mayer gespielt. Das Thema Schreib mir ein Liebesbrieferl hat Retamurante mit verschiedenen Liedern musikalisch interpretiert. Die Maßeinheit „a hümmü voi“ hat so manches Ohr bereichert, dem Lied Nie mehr ans Meer ohne dich hat Stefan eine komische und eine ernste Note gegeben und Der Probian ist mitgesungen, mitgewippt und mitgetanzt worden.
Das Publikum hat sich als Zugaben Der Probian, das Cuando-Gracias-Medley und A Hümmü voi gewünscht. Diesen Wünschen sind wir gerne nachgekommen. Wir danken allen, die sich fürs Zuhören die Zeit genommen haben.
Retamurante im Tunnel

Retamurante im Tunnel, 27.6.2022. (C) Petra Schredl
Den ersten öffentlichen Abend hat Retamurante auf geschichtsträchtigem Parkett gespielt: im Tunnel am 27. Juni 2022. Das Thema Schreib mir ein Liebesbrieferl haben Maria-Christina und Stefan von verschiedenen Standpunkten musikalisch ausgeleuchtet: Der Probian, Bei uns in Wien, Cuando-Gracias-Medley, Du tuast ma guat, Äquator in Wien, Schreib mir ein Liebesbrieferl, Nie mehr ans Meer ohne dich, A Hümmü voi, Die Hagebutte, A Toda am Bankal, Heit nimma, Mein letztes Rendez-vous, Im Hümmü wiad a Woid sein, mit den Sommakladln zum Abschluss.
Erneut im Bockkeller
Das Gelernte durch Wiederholen festigen: Am 6. Juni 2022 waren wir wieder im Bockkeller und haben A Hümmü voi und Die Hagebutte zu Gehör gebracht.
Retamurante zu Gast bei Wean Hean im Bockkeller
Am 2. Mai 2022 haben wir all unseren Mut zusammengerafft und uns auf den Weg in den Bockkeller in Ottakring gemacht. Nach einer wunderbaren Aufführung der Neuen Wiener Concert Schrammeln haben wir als Gäste zwei Lieder vortragen dürfen: Der Probian und Mein letztes Rendez-vous.
Anmerkungen
(1) Texte und Lieder von Eva-Maria Munduch-Bader und / oder Stefan Vetter.
(2) Alle veröffentlichten Lieder finden Sie hier, das Werkverzeichnis WVX bietet einen Überblick.
(3) Aufführungsorte: Frau Mayer, Tunnel, Bockkeller, Cafe Schopenhauer, Cafe Prückel, Friseur am Saarplatz, …
(4) Ich habe am 1. September 2022 im Cafe Prückel das Vergnügen gehabt, Neue Halbwelten mit Katharina Hohenberger, Helmuth Stippich und Peter Havlicek zu hören. Jeden ersten Donnerstag im Monat um 1900 Uhr wird hier Wiener Musik vorgetragen.
(5) Arthur Schopenhauer: „Die erste, ja für sich allein beinahe ausreichende Regel des guten Stils ist diese, dass man etwas zu sagen habe.“
Über den Autor
Stefan Vetter komponiert und musiziert seit seinen Jugendjahren. Erst mit dem Jahr 2021 hat er begonnen, seine Lieder systematisch zu sortieren und so einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

















Danke Herr Vetter, wir haben das Programm gerne noch einmal angehört und gratulieren
zu Ihrer Kreativität. Ihre Texte sind sehr originell und nachdenklich zugleich,
Peter & Renate